Zu einer vollständigen physiotherapeutischen Untersuchung gehören:
- Anamnese
- Adspektion des Hundes
- Ganganalyse
- Gelenkstestung
- Palpation (Abstasten)
- Behandlung
Wann ist beim Hund ein Termin beim Physiotherapeuten angesagt?
Also kurz gesagt, fast immer. Auch große Erkrankungen fangen mal klein an und je eher man den Bewegungsapparat durchcheckt, desto eher kann man reagieren und vielleicht sogar noch gegensteuern.
Ganz klassische Indikationen sind:
-
nach einer Operation am Bewegungsapparat
(egal ob eine OP wegen Kreuzbandriss oder Bandscheibenvorfall, ED oder HD, auch nach operativ versorgten Frakturen). Es kann am Tag nach der OP bereits mit Lymphdrainage und Lasertherapie
begonnen werden (zur Verbesserung der Wundheilung). Am besten setzt Du Dich bitte noch vor der OP mit mir in Verbindung, dann kann man schon vorab vieles genau erklären und besprechen
-
zur Reha
im Anschluss an die Physiotherapie nach der OP, zum Wiederaufbau der Muskulatur oder bei Verletzungen, die eine Schonhaltung
nach sich ziehen
-
Junghunde Check-up
Überforderungen im Junghundealter können leider zu unangenehmen Krankheitsbildern, wie ED oder HD führen. Der Junghunde Check-up bietet eine schonende Gelenksuntersuchung und testet speziell
die großen Gelenke, wie Schulter, Ellbogen, Hüfte oder Knie
-
Senioren Check-up
Auch wenn unsere Hunde mit 8 oder 9 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehören, fangen in diesem Alter bereits die ersten Zieperlein an. Beginnende Arthrosen oder Rückenschmerzen können
das Aufstehen schon mal beschwerlich werden lassen. Prophylaktische Termine können zum Entspannen oder Aufbau der Muskulatur beitragen und so die Lebensqualität wesentlich verbessern.
-
Veränderungen im Verhalten
Viele Alterungsprozesse verlaufen schleichend und langsam. Erst fällt einem auf, dass der Hund nicht mehr so gerne spielt, vielleicht auch nicht mehr so hoch springt oder nur mehr ungern Auto
fährt. Oft stecken hier schon die ersten Veränderungen im Bewegungsapparat dahinter. Daher auch gerne mit einem noch relativ jungen Hund (5 bis 7 Jahre) schon zum Check up, denn
unsere Hunde zeigen Schmerz erst sehr spät.
-
Degenerative Erkrankungen
Darunter fallen sämtliche Arthrosen (Hüfte, Knie, Ellbogen, Schulter, Zehengelenke Sprunggelenke, Carpalgelenke), Spondylarthrosen, Spondylose, Cauda Equina Syndrom, Bandscheibenvorfall oder
Verkalkungen von Sehnenansätzen (z.B. Bizepssehnenverkalkung)
-
Sporthunde
zur Steigerung der allgemeinen Fitness oder gezieltes Training abgestimmt auf die Anforderung an den Hund
Dabei bediene ich mich vieler verschiedener therapeutischer Methoden:
-
Manualtherapie
kurz gesagt, alles was ich mit meinen Händen mache
-
Thermotherapie
Wärme und Kälte können - richtig eingesetzt - wahre Wunder bewirken
-
Faszientechnik
Bei Verspannungen oder Verklebungen tut es gut, die Faszien gezielt zu lösen und lockern
-
Magnetfeldtherapie
zur Schmerztherapie bei akuten oder chronischen Schmerzen (Arthrosen!), bei chronischen Atemwegsbeschwerden (gerne bei Katzen), zur Rekonvaleszenz, Sehnen- und Bänderschäden oder hartnäckigen
Verspannungen
-
Lasertherapie
bei Sehnenschäden, akuten Schmerzzuständen auf Grund von Traumen, Hämatomen, chronische Schmerzen auf Grund von Muskelverspannungen oder bei Arthrosen.
-
Matrix-Rhythmus-Therapie
bei Verspannungen durch Schonhaltung, zur allgemeinen Entspannung, gezieltes Einwirken auf das Bindegewebe oder einfach mal nur um das Wohlbefinden zu steigern :-)
-
TENS Therapie
Stromtherapie, die ich gerne bei Verspannungen, Lähmungserscheinungen nach einem Bandscheibenvorfall oder Caudia Equina Syndrom einsetze um ein komplettes Abbauen der Muskulatur zu
verhindern.
-
Lymphdrainage
Ödembildung bei akuten Verletzungen, direkt nach einer OP um Ödeme zu verhindern, bei diffusen Schwellungen, allgemein um den Lymphfluss zu verbessern
-
Gerätetherapie / Sporttherapie
Als Rehamaßnahme nach OPs, zum Muskelaufbau, aber auch für ein gezieltes Training für Sporthunde